Kein Fehlercode, keine Daten – trotzdem eine Antwort. Frag MADDOX.

MADDOX automatisiert die Suche nach dem richtigen Wissen: Die Software liest Maschinendaten aus, erkennt anhand von Mustern die wahrscheinlichste Störungsursache und legt Bedienenden die passenden Lösungen vor, ohne dass diese überhaupt suchen müssen. Das funktioniert überall dort hervorragend, wo eine Störung ein Muster in den Daten hinterlässt.

Aber genau das tut sie nicht immer. Ein einfaches Beispiel aus der Praxis: Der MHD-Druck auf einer Verpackung ist verschmiert. Die Maschine läuft in einem solchen Fall völlig unbeeindruckt weiter. Für sie ist alles in Ordnung – nur das Produkt ist es nicht. Drei Konstellationen fallen darunter:

  • Qualitätsabweichungen ohne Maschinenstopp. Die Anlage erkennt sie nicht als Fehler, also gibt es keinen Fehlercode und kein Störungsereignis, an dem eine automatische Suche ansetzen könnte.

  • Zu dünne Datenlage für ein charakteristisches Muster. Die Zahl der Sensoren und Datenquellen ist an jeder Anlage begrenzt. Manche Phänomene bilden sich darin schlicht nicht ab.

  • Anlagen ganz ohne Datenschnittstelle. Bei Dr. Quendt betrifft das ältere Tunnelbacköfen und Teigverarbeitungsmaschinen. Das zugehörige Wissen lässt sich in MADDOX sauber dokumentieren – aber ohne Daten gibt es keine automatischen Lösungsvorschläge.

In allen drei Fällen ist das Wissen im System vorhanden. Es fehlt nur der Auslöser, der es hervorholt. Deshalb haben wir eine dialogbasierte KI-Suche implementiert. Sie schließt genau diese Lücke:

Fragen in Alltagssprache – der Mensch liefert den Auslöser.
Zum Beispiel: „Der MHD-Druck auf den Beuteln ist verschmiert. Woran kann das liegen?“ MADDOX antwortet, ohne dass ein einziger Maschinendatenpunkt nötig wäre.

Keine Halluzinationen.
MADDOX antwortet ausschließlich mit Inhalten aus Ihren Wissenskarten und referenziert jede Aussage über einen Link auf die Quellkarte. Was nicht dokumentiert ist, wird nicht erfunden.

DSGVO-konform und europäisch.
Der Betrieb läuft vollständig in Europa. Wir setzen keine Modelle der großen US-KI-Anbieter ein und Ihre Daten werden nicht für das Training der Sprachmodelle verwendet.

Damit profitieren auch die Anlagen und Störungsbilder von KI-gestütztem Wissensmanagement, die sich der Datenauswertung entziehen – und zwar ohne eine einzige Nachrüstung.

Ähnliche Beiträge und Themen:

Eine Saison von der ersten Demo bis zum messbaren Mehrwert

Mehr erfahren

KI-gestütztes Wissensmanagement: Erst das Prinzip, dann die Technologie

Mehr erfahren

Digitalisierung trifft smarte Apps: So setzen Sie neue Effizienzpotenziale in der Produktion frei

Mehr erfahren

Von der Idee bis zur Umsetzung: Wie Produktionsoptimierungssoftware Prozesse transformiert – unsere Sichtweise

Mehr erfahren

Produktionsstillstand und Reaktion der Maschinenbedienenden: Was hinter dem langsamen Handeln steckt – und wie sich die Ausfalldauer reduzieren lässt

Mehr erfahren