Peerox erweitert MADDOX um Generative KI: Antworten auf Probleme, die kein Sensor erkennt, und sofortiges Coaching für die Experten, die sie dokumentieren


Neue mehrsprachige „Ask MADDOX“-Suche, KI-Editor-Feedback und glossarbasierte Übersetzung präsentiert auf der PACK EXPO International, West Hall, Stand W-20056

CHICAGO, 18. Okt. 2026 — Die Peerox GmbH hat heute neue Funktionen für generative KI in MADDOX vorgestellt, ihrem KI-Assistenten, der Bediener dabei unterstützt, Produktionsprobleme eigenständig zu lösen. „Ask MADDOX“ beantwortet Fragen der Bediener in natürlicher Sprache und in ihrer Muttersprache, wobei ausschließlich auf das dokumentierte Wissen des jeweiligen Werks zurückgegriffen wird. Das KI-Editor-Feedback coacht die Experten, die dieses Wissen verfassen, und eine glossarbasierte Übersetzungsfunktion stellt sicher, dass werkspezifische Begriffe in jeder Sprache korrekt bleiben. Alle Funktionen sind in der MADDOX-Lizenz enthalten. Peerox präsentiert diese Neuerungen auf der PACK EXPO International 2026, wo MADDOX sein Nordamerika-Debüt feiert.

Für Probleme, die Maschinendaten nicht sehen können

MADDOX erkennt Maschinenstopps automatisch, identifiziert Muster in SPS-Daten und schlägt die passende Lösung aus der Wissensdatenbank des Werks vor, noch bevor jemand fragen muss. Doch nicht jedes Problem spiegelt sich in den Maschinendaten wider. Ein verschmierter MHD-Code stoppt keine Verpackungslinie. Manche Fehler hinterlassen kein eindeutiges Datenmuster. Und in vielen Werken laufen noch ältere Anlagen ohne jegliche Datenschnittstelle.

„Ask MADDOX“ schließt diese Lücke. Bediener beschreiben das Problem in Alltagssprache und in der Sprache, in der sie sich am sichersten fühlen – zum Beispiel: „Die Etiketten sind verschmiert. Was kann ich tun?“ – und erhalten eine Schritt-für-Schritt-Antwort mit den relevanten Bildern. Im Gegensatz zu allgemeinen Chatbots antwortet Ask MADDOX nur auf Basis der unternehmenseigenen Wissenskarten, und jede Antwort verlinkt auf die entsprechende Quellkarte. Wenn etwas nicht dokumentiert ist, erfindet Ask MADDOX nichts dazu.

MADDOX nutzt eine Industriestandard-Schnittstelle für Large Language Models und kann daher mit fast jedem führenden Modell zusammenarbeiten. Kunden, die bereits ein eigenes Modell intern hosten, können dieses nach Prüfung der Antwortqualität testen und anbinden lassen. Kundendaten werden niemals zum Training von Sprachmodellen verwendet.

Werksprache, korrekt übersetzt

Experten erstellen jede Wissenskarte nur einmal, und MADDOX übersetzt sie automatisch für Bediener, die andere Sprachen sprechen. Ein kundenspezifisches Glossar stellt sicher, dass werksinterne Begriffe, Maschinenteilbezeichnungen und Abkürzungen immer so übersetzt werden, wie sie im Werk verwendet werden. Das Glossar gibt den Begriff vor; die KI übernimmt die korrekte Grammatik in jedem Satz.

Sofortiges Feedback für diejenigen, die das Wissen schreiben

Jeder MADDOX-Vorschlag ist eine Hypothese über die Ursache, die der Bediener schnell überprüfen und beheben kann – ähnlich wie ein Arzt eine Verdachtsdiagnose anhand typischer Symptome prüft. Dies funktioniert nur, wenn jede Wissenskarte genau eine Ursache beschreibt, mit einer Lösung, die diese Ursache tatsächlich behebt. Eine Karte, die 15 mögliche Ursachen auflistet, ist nicht hilfreicher als das Betriebshandbuch.

Erfahrene Techniker dokumentieren ihr Wissen selten auf diese Weise, weshalb neue Autoren nach ihrer ersten Schulung früher oft mehrere Wochen lang Review-Gespräche mit Peerox führen mussten. Das KI-Editor-Feedback bietet diese Anleitung nun genau in dem Moment, in dem die Autoren sie benötigen:

  • Feedback auf Feldebene: Während des Schreibens können Autoren eine KI-Prüfung für ein einzelnes Feld anfordern, etwa für den Kartentitel, einen Sicherheitshinweis oder den Verifizierungsschritt.

  • Prüfung der gesamten Karte: Am Ende des geführten Editors prüft die KI die gesamte Karte, auch darauf, ob die Teile logisch zusammenpassen. Sie markiert beispielsweise eine Lösung, die nicht zu der im Titel genannten Ursache passt.

  • Autoren behalten die Kontrolle: Die KI erklärt, was verbessert werden kann, und bietet Formulierungsvorschläge an, bearbeitet die Karte jedoch niemals selbst. Die Bewertungen des Feedbacks durch die Autoren werden zur kontinuierlichen Verbesserung genutzt.

Das Ergebnis ist eine Wissensdatenbank aus präzisen Einzelursachen-Karten, die ohne Überschneidungen oder Duplikate wächst. Das schärft sowohl die automatischen Vorschläge von MADDOX als auch die Antworten von Ask MADDOX.

„Generative KI ist nur so gut wie das Wissen, das dahintersteht. Deshalb setzen wir sie an beiden Enden ein: um Experten dabei zu helfen, ihr Know-how präzise zu erfassen, und um es jedem Bediener in seiner eigenen Sprache verfügbar zu machen – selbst bei Problemen, die kein Sensor jemals melden wird. Und da jede Antwort auf ihre Quelle verweist, können die Bediener dem vertrauen, was sie lesen.“

Markus Windisch, CTO und Mitgründer von Peerox

Live erleben in Chicago

Besucher können die neuen Funktionen auf der PACK EXPO International, West Hall, Stand W-20056, vom 18. bis 21. Okt. 2026 ausprobieren. Nordamerikanische Hersteller können mit einer 30-minütigen Live-Demo und einem 8-wöchigen Pilotprogramm zum Festpreis starten, abgesichert durch eine Zufriedenheitsgarantie.

MADDOX live erleben: PACK EXPO International, West Hall, Stand W-20056, 18.–21. Okt. 2026.


Über Peerox

Die Peerox GmbH, ein Fraunhofer-Spin-off mit Sitz in Dresden, entwickelt KI-Assistenzsysteme für die Produktion. Das Flaggschiffprodukt MADDOX kombiniert Maschinendaten, Machine Learning und die Erfahrung von Fachkräften, um Bediener bei der eigenständigen Behebung von Maschinenstopps zu unterstützen und Instandhaltungsteams zu entlasten. Hersteller in der Pharma-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in der Baustoff- und Papierindustrie setzen MADDOX ein. Peerox ist Teil der tracetronic-Gruppe und betreut nordamerikanische Kunden von der US-Niederlassung von tracetronic in Troy, Michigan, aus.

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