Trotz einer immer stärkeren Automatisierung in Produktionsbetrieben sind erfahrene Mitarbeiter für einen effizienten Produktionsablauf unverzichtbar. Mit ihren einzigartigen kognitiven, motorischen und visuellen Fähigkeiten sind Menschen vielen technischen Lösungen weit überlegen. Durch den demographischen Wandel und eine hohe Mitarbeiterfluktuation fehlt es vielen Bedienern jedoch am notwendigen Erfahrungswissen.

Wir digitalisieren Erfahrungswissen und machen es mit unserem selbstlernenden Assistenzsystem für Maschinenbediener MADDOX für jeden nutzbar. Unsere Mission ist es, den Austausch unter Kollegen (Peers) zu unterstützen, Erfahrungswissen (Operator Experience) zu dokumentieren und situationsgerecht automatisch abrufbar zu machen. Damit wird nicht nur ein neues Niveau der Produktionseffizienz erreicht. Mit MADDOX können Unternehmen auch das große Potenzial ihrer Mitarbeiter besser nutzen und sich gegen Fluktuation und demographischen Wandel wappnen. Die Vision einer Arbeitswelt, die von stetiger Weiterbildung und Wertschätzung geprägt ist, treibt nicht nur unsere Produktentwicklung, sondern unser gesamtes Unternehmen.

Werde ein PEER!

Für unsere Vision suchen wir wissbegierige Peers. Wen wir suchen, was wir so bieten und wohin die Reise gehen soll findest du hier. Dort findest Du auch unsere Leitmotive.
Jobs Portrait mit neuer Bezeichnung 200106 1

UNTERSTÜTZER UND PARTNER

Ein ganz wesentlicher Teil unserer Unternehmensphilosophie ist es, stets mit den Besten zu kooperieren. Anstatt alles selbst und im Geheimen zu entwickeln, suchen wir ständig nach sinnvollen Partnerschaften. Wir sind davon überzeugt, dass viele (kritische) Sichtweisen und Kompetenzen für die Entwicklungsgeschwindigkeit und Produktoptimierung sorgen, die zum Umsetzen unserer Vision nötig sind.

Beirat

Wir haben das große Glück von einem Beirat aus erfahrenen Unternehmern und Wissenschaftlern quer aus allen relevanten Branchen unterstützt zu werden. Mit seiner Hilfe sollen strategische Entscheidungen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und Konfliktsituationen gelöst werden. Der Zugriff auf ein derart umfangreiches Erfahrungswissen ist ein großer Gewinn für die Peerox. Darüber hinaus sind die vierteljährlichen Beiratstreffen eine gute Gelegenheit, sich im Vorfeld regelmäßig aus dem dynamischen Tagesgeschäft zurückzuziehen und die eigene Strategie zu überprüfen.

Andre Pinkert 1x1 1
André Pinkert

Gründer & CEO queo GmbH

Ronald Claus von Nordheim 1x1 1
Ronald Claus von Nordheim

Gründer & CPO watttron GmbH

Lukas Oehm 1x1 1
Dr. Lukas Oehm

Gruppenleiter Digitalisierung und Assistenzsysteme Fraunhofer IVV Dresden

Stefan Hennig 240812 1
Dr. Stefan Hennig

Vorsitz „Marktplatz I4.0 e.V.“
Head of Product & AI ACP Gruppe

Marius Brade 1x1 1 300x300 1
Prof. Dr.-Ing. Marius Brade

Gründer & CEO Mind-Objects GmbH
Professur Medieninformatik (FH Dresden)

Kooperationen

User Experience & User Interface Design

Bereits seit 2018 arbeiten wir sehr eng und vertrauensvoll mit Tyclipso.net zusammen. Zu Beginn der Entwicklung war nur die Idee und wenig Budget vorhanden. Trotzdem haben sich die KollegINNEN von Tyclipso von der Vision anstecken lassen und unglaublichen Ehrgeiz sowie Engagement in das Projekt gelegt. Mit viel Geduld und kreativen Ideen entstanden aus den bunten Bildern in den Gründerköpfen erste Software-Mockups. Damit konnte das System potenziellen Nutzern und Entscheidern anschaulich vorgestellt werden. Das führte dazu, dass wir erste Pilotprojekte mit innovationsfreudigen Industriepartnern realisieren konnten. Mittlerweile ist, in Kooperation mit Tyclipso, eine professionelle Software entstanden.
tyclipso IconLogo gruenschwarz 1
file 000000002aa851f696707cfe5ec38544 conversation id 67eedb79 74ec 8007 9f29 063c4b9a37d5 message id 5ad1de8f 3bfe 4682 9740 9ab13e6e7bb6 removebg preview

Öffentlichkeitsarbeit

Als Tech-Startup hat man oft Herausforderungen im digitalen Marketing, wie fehlendes Wissen über SEO & SEA, limitierte Ressourcen oder die Arbeit mit Marketing-Agenturen, die sich nicht mit spezialisierten Produkten in Nischenmärkten auskennen. Diaa bietet hierfür eine ideale Lösung. Seine Expertise und zielgerichtete Beratung ermöglicht es Startups, SEO- und SEA-Maßnahmen selbst umzusetzen und dabei wertvolles Fachwissen aufzubauen, ohne hohe Kosten und überbordenden Abstimmungsaufwand.

Denkanstöße für kreative Lösungen

Bei der Lösungsfindung in unterschiedlichen Bereichen unterstützt uns Qilmo mit cleveren Methoden rund um Design Thinking. Beispielsweise haben wir zusammen einen interaktiven Workshop zur Analyse der produktionsrelevanten Informationsflüsse unserer (potenziellen) Kunden entwickelt. Mit diesem können wir bereits in der Akquise die kundenspezifischen Randbedingungen deutlich detaillierter verstehen. Außerdem kann durch die umfangreiche Aufbereitung ein eigenständiger Mehrwert geschafft werden; selbst wenn sich MADDOX im Ergebnis nicht als geeignete Lösung erweist.
Qilmo

Starthelfer und Wegbegleiter

Unsere erste grobe Idee für MADDOX erzeugte anfangs oft nur ein müdes Lächeln. Bei
dresden|exists
war das anders.
Sebastian Löbelt-Friedrich
hörte uns zu und erkannte hinter den kaum strukturierten und teils undurchdachten Inhalten unsere Vision. In der Ausarbeitung unseres EXIST-Forschungstransfer-Antrags legte er mit großem persönlichen Engagement und diversen Nachtschichten immer wieder gnadenlos den Finger in die offenen Wunden und zeigte uns die Schwachstellen. Schmerzhafte Schwachstellen, die wir als ideenverliebte Gründer gern ignoriert/ übersehen hätten. Ohne diese intensive, ehrliche Unterstützung hätten wir die Startfinanzierung vermutlich nie erhalten. Auch heute arbeiten wir sehr gern mit dem Team von dresden|exists zusammen und besuchen regelmäßig die Gründungsveranstaltungen.

Netzwerk

Die moderne Industrie setzt auf präzise Sensoren für die Zustandsüberwachung – doch Messunsicherheiten können die Zuverlässigkeit gefährden. QuoData unterstützt mit Round-Robin-Tests und industrieller Statistik, damit Entscheidungen auf verlässlichen Daten basieren.

Logo von QuoData
ivv scaled 1

Forschung & Entwicklung

Ergänzend zur Basis-Software sind zahlreiche Zusatzfunktionalitäten entlang einer FuE-Roadmap in enger Kooperation mit dem Fraunhofer IVV Dresden geplant und bereits in der Entwicklung.
Im Bereich der Bediener-Assistenzsysteme wird u.a. aktuell an folgenden Themen gearbeitet:

Um Zustände (insbesondere an kritischen Stellen) noch detaillierter zu erfassen, können optionale externe optische und akustische Sensoren zum Einsatz kommen. Erforscht wird die (Wieder-)Erkennung von Bewegungsanomalien der Produkte oder Arbeitsorgane der Maschine. Weitere Informationen zum Projekt: OpticSAM

Digitalisierte Inhalte ermöglichen die Nutzung von automatisierten Übersetzungswerkzeugen (bspw. DeepL) und ermöglichen dadurch eine deutliche Herabsenkung von Sprachbarrieren.

Auch bei Rüst- und Wartungsvorgängen ist Erfahrungswissen für eine effiziente und sichere Arbeitsweise erforderlich. Aus diesem Grund erforscht das IVV Dresden die Nutzung der Technologien auch in diesem Bereich. Weitere Informationen finden Sie unter: c/oSAM

Die Nutzung mobiler Endgeräte ist insbesondere mit Schutzausrüstung und bei lauten Umgebungsbedingungen eine Herausforderung. Daher beschäftigt sich die Forschung und Entwicklung mit innovativen Eingabemöglichkeiten mittels Sprache und Geste.

Erforscht wird die Zustandsbeschreibung durch menschliches Dialogverhalten u.a. nach dem Case-Based-Reasoning-Verfahren (CBR). Das Projekt Kooperativer Mensch-Maschine-Dialog (KoMMDia) ist ein BMBF gefördertes Kooperationsprojekt

der Professur Prozessleittechnik (TU Dresden),
der Professur Ingenieurpsychologie (TU Dresden),
des Fraunhofer IVV Dresden,
der Theegarten-Pactec GmbH & Co. KG,
der August Storck KG,
der Elco Automation GmbH sowie
der JR Schokoladenfabrik GmbH.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: KoMMDia

An der Entwicklung einer komplexen Anlage wirken Experten unterschiedlichster Fachbereiche (Domänen), wie beispielsweise Vertriebsmitarbeiter, Konstrukteure, Arbeitswissenschaftler, Informatiker oder Designer, mit. Sie alle generieren im iterativen Entwicklungsprozess Inhalte, die wiederum für andere Entwickler als Arbeitsgrundlage notwendig sind und an diese übergeben werden müssen.

Die Smarte Werkbank adressiert dieses Problem. Es wird eine neue Methode entwickelt, die das aus dem Stand der Technik bekannte Paradigma der separat ausgeprägten Informationsplattformen und Entwicklungsabläufen sowie die über Schnittstellen realisierten Informationsflüsse umkehrt.

Um während der Nutzung der Software mit freien Händen arbeiten zu können, sind Technologien wie Augmented Reality sehr vielversprechend. Allerdings ist die Hardware aktuell noch kaum für den alltäglichen Produktionseinsatz geeignet. Auch die Erstellung von digitalen Inhalten ist aktuell noch zeit- und kostenintensiv. Lösungen zu diesen Problemstellungen werden u.a. im Projekt c/oSAM erforscht.

Mit der Vernetzung zu übergeordneten Planungs- und Steuerungssystemen (MES/ BDE) ist eine stärkere Einbindung der Produktionsadministration und Nutzung von Wissen aus der Produktion möglich.

Gefördert durch

ivv scaled 1
foerderer bundesministerium
foerderer
foerderer esf
foerderer eu
foerderer zzg