Trotz einer immer stärkeren Automatisierung in Produktionsbetrieben sind erfahrene Mitarbeiter für einen effizienten Produktionsablauf unverzichtbar. Mit ihren einzigartigen kognitiven, motorischen und visuellen Fähigkeiten sind Menschen vielen technischen Lösungen weit überlegen. Durch den demographischen Wandel und eine hohe Mitarbeiterfluktuation fehlt es vielen Bedienern jedoch am notwendigen Erfahrungswissen.
Wir digitalisieren Erfahrungswissen und machen es mit unserem selbstlernenden Assistenzsystem für Maschinenbediener MADDOX für jeden nutzbar. Unsere Mission ist es, den Austausch unter Kollegen (Peers) zu unterstützen, Erfahrungswissen (Operator Experience) zu dokumentieren und situationsgerecht automatisch abrufbar zu machen. Damit wird nicht nur ein neues Niveau der Produktionseffizienz erreicht. Mit MADDOX können Unternehmen auch das große Potenzial ihrer Mitarbeiter besser nutzen und sich gegen Fluktuation und demographischen Wandel wappnen. Die Vision einer Arbeitswelt, die von stetiger Weiterbildung und Wertschätzung geprägt ist, treibt nicht nur unsere Produktentwicklung, sondern unser gesamtes Unternehmen.
Lisa Morawietz
Assistenz
Maximilian Rother
Sales & Marketing
Noch mehr Peers entdecken - einfach weiter wischen
Beim Berühren oder Drüberfahren werden weitere Details sichtbar
Aron Heidenreich
Sales & Marketing
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Alexander Petrenz
System Integration (TL)
Chiara Westphal
System Integration
Konstantin Köhring
System Integration
Jakob Schade
System Integration
Christopher Farsbotter
Software Development - Frontend / Backend, Marketing, Projektmanagement
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Willi Sontopski
Software Development - Backend (TL)
Henning Schindler
Software Development - Frontend (TL)
Franka Schlösser
Software Development - Frontend
Dominik Waurenschk
Software Development - Frontend / Backend, System Integration
Hamza Ahmed
Software Development
Ein ganz wesentlicher Teil unserer Unternehmensphilosophie ist es, stets mit den Besten zu kooperieren. Anstatt alles selbst und im Geheimen zu entwickeln, suchen wir ständig nach sinnvollen Partnerschaften. Wir sind davon überzeugt, dass viele (kritische) Sichtweisen und Kompetenzen für die Entwicklungsgeschwindigkeit und Produktoptimierung sorgen, die zum Umsetzen unserer Vision nötig sind.
Wir haben das große Glück von einem Beirat aus erfahrenen Unternehmern und Wissenschaftlern quer aus allen relevanten Branchen unterstützt zu werden. Mit seiner Hilfe sollen strategische Entscheidungen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und Konfliktsituationen gelöst werden. Der Zugriff auf ein derart umfangreiches Erfahrungswissen ist ein großer Gewinn für die Peerox. Darüber hinaus sind die vierteljährlichen Beiratstreffen eine gute Gelegenheit, sich im Vorfeld regelmäßig aus dem dynamischen Tagesgeschäft zurückzuziehen und die eigene Strategie zu überprüfen.
Gründer & CEO queo GmbH
Gründer & CPO watttron GmbH
Gruppenleiter Digitalisierung und Assistenzsysteme Fraunhofer IVV Dresden
Vorsitz „Marktplatz I4.0 e.V.“
Head of Product & AI ACP Gruppe
Gründer & CEO Mind-Objects GmbH
Professur Medieninformatik (FH Dresden)
Kooperationen
Unsere erste grobe Idee für MADDOX erzeugte anfangs oft nur ein müdes Lächeln. Bei
dresden|exists
war das anders.
Sebastian Löbelt-Friedrich
hörte uns zu und erkannte hinter den kaum strukturierten und teils undurchdachten Inhalten unsere Vision. In der Ausarbeitung unseres EXIST-Forschungstransfer-Antrags legte er mit großem persönlichen Engagement und diversen Nachtschichten immer wieder gnadenlos den Finger in die offenen Wunden und zeigte uns die Schwachstellen. Schmerzhafte Schwachstellen, die wir als ideenverliebte Gründer gern ignoriert/ übersehen hätten. Ohne diese intensive, ehrliche Unterstützung hätten wir die Startfinanzierung vermutlich nie erhalten. Auch heute arbeiten wir sehr gern mit dem Team von dresden|exists zusammen und besuchen regelmäßig die Gründungsveranstaltungen.
Die moderne Industrie setzt auf präzise Sensoren für die Zustandsüberwachung – doch Messunsicherheiten können die Zuverlässigkeit gefährden. QuoData unterstützt mit Round-Robin-Tests und industrieller Statistik, damit Entscheidungen auf verlässlichen Daten basieren.
Um Zustände (insbesondere an kritischen Stellen) noch detaillierter zu erfassen, können optionale externe optische und akustische Sensoren zum Einsatz kommen. Erforscht wird die (Wieder-)Erkennung von Bewegungsanomalien der Produkte oder Arbeitsorgane der Maschine. Weitere Informationen zum Projekt: OpticSAM
Digitalisierte Inhalte ermöglichen die Nutzung von automatisierten Übersetzungswerkzeugen (bspw. DeepL) und ermöglichen dadurch eine deutliche Herabsenkung von Sprachbarrieren.
Auch bei Rüst- und Wartungsvorgängen ist Erfahrungswissen für eine effiziente und sichere Arbeitsweise erforderlich. Aus diesem Grund erforscht das IVV Dresden die Nutzung der Technologien auch in diesem Bereich. Weitere Informationen finden Sie unter: c/oSAM
Die Nutzung mobiler Endgeräte ist insbesondere mit Schutzausrüstung und bei lauten Umgebungsbedingungen eine Herausforderung. Daher beschäftigt sich die Forschung und Entwicklung mit innovativen Eingabemöglichkeiten mittels Sprache und Geste.
Erforscht wird die Zustandsbeschreibung durch menschliches Dialogverhalten u.a. nach dem Case-Based-Reasoning-Verfahren (CBR). Das Projekt Kooperativer Mensch-Maschine-Dialog (KoMMDia) ist ein BMBF gefördertes Kooperationsprojekt
der Professur Prozessleittechnik (TU Dresden),
der Professur Ingenieurpsychologie (TU Dresden),
des Fraunhofer IVV Dresden,
der Theegarten-Pactec GmbH & Co. KG,
der August Storck KG,
der Elco Automation GmbH sowie
der JR Schokoladenfabrik GmbH.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter:
KoMMDia
An der Entwicklung einer komplexen Anlage wirken Experten unterschiedlichster Fachbereiche (Domänen), wie beispielsweise Vertriebsmitarbeiter, Konstrukteure, Arbeitswissenschaftler, Informatiker oder Designer, mit. Sie alle generieren im iterativen Entwicklungsprozess Inhalte, die wiederum für andere Entwickler als Arbeitsgrundlage notwendig sind und an diese übergeben werden müssen.
Die Smarte Werkbank adressiert dieses Problem. Es wird eine neue Methode entwickelt, die das aus dem Stand der Technik bekannte Paradigma der separat ausgeprägten Informationsplattformen und Entwicklungsabläufen sowie die über Schnittstellen realisierten Informationsflüsse umkehrt.
Um während der Nutzung der Software mit freien Händen arbeiten zu können, sind Technologien wie Augmented Reality sehr vielversprechend. Allerdings ist die Hardware aktuell noch kaum für den alltäglichen Produktionseinsatz geeignet. Auch die Erstellung von digitalen Inhalten ist aktuell noch zeit- und kostenintensiv. Lösungen zu diesen Problemstellungen werden u.a. im Projekt c/oSAM erforscht.
Mit der Vernetzung zu übergeordneten Planungs- und Steuerungssystemen (MES/ BDE) ist eine stärkere Einbindung der Produktionsadministration und Nutzung von Wissen aus der Produktion möglich.